Tommi kehrt zurück und erklärt uns seine Beweggründe


Foto Habschied

Keckenbauer:

Hallo Tommi, klasse das Du Dir trotz Deiner Vorbereitungen zum „Fraudog“ in Jetzendorf die Zeit nimmst uns über deine Rückkehr zum SV Weichs zu berichten.


Stell Dich doch bitte kurz vor da Dich vielleicht noch nicht jeder kennt.


Tommi Edelmann:

Klar gerne, ich bin 35 Jahre alt und gebürtiger Jetzendorfer. Neben meiner Tätigkeit bei der Polizei betreibe ich mit meinem Bruder noch einen Biergarten und eine Bar beim Jetzendorfer „Fraudog“ wodurch es aktuell viel zu organisieren gibt.


KB:

Wie kam es eigentlich zu Deinem Weggang im letzten Jahr?


TE:

Als ich nach meinen diversen Stationen im Landkreis einen Verein zum „Fit“ halten gesucht habe kam vor eineinhalb Jahren die Verbindung zum SV Weichs zustande. Obwohl ich mich sehr wohl gefühlt habe, habe ich für mich im letzten Sommer die Entscheidung getroffen es noch mal in der Bezirksliga zu probieren und bestenfalls den Aufstieg in die Landesliga zu schaffen. Es waren also rein sportliche Ziele, die mich zum Vereinswechsel motiviert haben.


KB:

Wo hast Du vorher gespielt?


TE:

Wie erwähnt hatte ich diverse Stationen im Dachauer und den angrenzenden Landkreisen, mein Letzter Verein war der SV Sulzemoos.


KB:

Was waren die Gründe für Deine Rückkehr zum SV Weichs ?


TE:

Da muss ich ein wenig ausholen denn das hat vor allem mit der Entwicklung mit den nachrückenden Jugendspielern zu tun. Wenn ihnen Spieler, die vielleicht schon zehn bis fünfzehn Jahre im Herrenbereich spielen und da auch erfolgreich waren, etwas sagen, kommt immer ein "aber, aber, aber"! Man muss immer diskutieren, das macht den Fußball ein Stück weit kaputt! Um in einem Team erfolgreich zu sein, braucht es klare Hierarchien!

Und junge Spieler müssen mit Leistung überzeugen und sich ihren Platz dadurch erarbeiten, nicht durch diskutieren oder dem glauben, sie können schon alles! Das ist mir gerade in der aktuellen Vorbereitung mehr und mehr bewusstgeworden und ich habe für mich dann die Entscheidung getroffen, dass ich mir das nicht mehr „antun“ möchte.

Ich habe mir dann ein wenig Abstand vom Fußball genommen, um die Entscheidung wie und wo ich jetzt weiter spielen werde in Ruhe zu treffen. In den letzten Wochen hat es sich dann mehr und mehr angedeutet das es wieder zurück nach Weichs gehen wird.


KB:

Auch wir haben ja einige jüngere Spieler, die in den Herrenbereich nachgerückt sind, mir ist jedoch noch keiner bekannt der „Starallüren“ heraushängen lässt. Wie sieht es eigentlich aus, kennst Du die Mannschaft noch oder triffst Du auf viele neue Gesichter?


TE:

Den Großteil der Mannschaft kenne ich noch aus dem letzten Jahr und auch von den anderen Neuzugängen kenne ich das ein oder andere Gesicht schon.


KB:

Was waren Deine ersten Eindrücke von der Stimmung im Team?

Die Entscheidung ist noch ganz frisch (Anmerkung: das Gespräch fand am 07.08. statt) so dass ich noch gar nicht bei der Mannschaft war. Das wird auch aufgrund der Vorbereitungen für den „Fraundog“ erst in der Woche des ersten Punktspiels also ab dem 20.08. der Fall sein.


KB:

Was ist Deine bevorzugte Position?


TE:

Ich bin durch und durch Stürmer, aber nicht der „Vollstrecker“, ich lege die Bälle lieber für meine Mitspieler auf.


KB:

Was ist Dein größter sportlicher Erfolg bzw. Mißerfolg?


TE:

Meine größten sportlichen Erfolge waren zum einen die Zeit als ich in der 5. Liga als Stammspieler mit dem FC Pipinsried die Klasse gehalten habe und der 3. Platz bei der Deutschen Meisterschaft mit der bayrischen Polizeiauswahl.

Die größten Mißerfolge sind ohne Frage die drei gescheiterten Relegationen zur Bezirksliga mit dem TSV Jetzendorf (2x) und dem FSV Pfaffenhofen.


KB:

Und was sind deine nächsten sportlichen Ziele und natürlich auch mit der Mannschaft?


TE: Für mich geht es im jeden Spiel darum zu gewinnen, ganz egal in welcher Liga. Dafür gebe ich auch immer 100%. Ich möchte natürlich viele Einsatzzeiten haben und verletzungsfrei bleiben.

Mit der Mannschaft möchte ich so lange wie möglich oben mitspielen, den Aufstieg aber nicht als primäres Ziel herausrufen, denn da gehört viel dazu am Ende auch immer das Quäntchen Glück.


KB:

Dann drücke ich Dir und der Mannschaft ganz fest die Daumen, dass das Quäntchen Glück auf eurer Seite ist! Vielen lieben Dank noch mal das Du Dir die Zeit, gerade in der stressigen Vorbereitungszeit für das Fest in Jetzendorf, genommen hast und uns ein wenig über Dich und Deine Beweggründe erzählt hast. Für die Saison wünsche ich Dir viel Erfolg und vor allem stets gute Gesundheit.

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